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Kommentar: Protokollierung von IP-Adressen ist unzulässig

Über Twitter bin ich heute auf einen Artikel bei Daten-Speicherung.de bzgl. der Unzulässigkeit der Protokollierung von IP-Adressen.

Personenbezogene Daten eines Nutzers dürfen ohne Einwilligung nur erhoben und verwendet werden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu ermöglichen und abzurechnen. Jede darüber hinausgehende Nutzung bedarf der Einwilligung der Betroffenen. Die Analyse des Nutzungsverhaltens unter Verwendung vollständiger IP-Adressen (einschließlich einer Geolokalisierung) ist aufgrund der Personenbeziehbarkeit dieser Daten daher nur mit bewusster, eindeutiger Einwilligung zulässig. Liegt eine solche Einwilligung nicht vor, ist die IP-Adresse vor jeglicher Auswertung so zu kürzen, dass eine Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen ist.

So wichtig mir der Datenschutz auch ist, ich finde bei diesem Thema geht es mehr um Panikmache, als um die wirkliche Stärkung des Datenschutzes im Internet. Im Internet dient die IP-Adresse zur Identifierung eines Computers (um ihm die Inhalte ausliefern zu können) und nicht der Identifizierung einer einzelnen Person. Vergessen werden darf auch nicht, dass im Internet jeder Webserver (Apache, IIS etc) seit jeher die IP-Adresse bei jedem Aufruf in den Logfiles hinterlegt und somit auch mehr oder weniger dauerhaft gespeichert wird. Und bisher hat es irgendwie kaum einen wirklich gestört, bzw. je zu einer wirklichen Datenschutzproblematik geführt.

Design made in Germany

Mit » Design made in Germany « ist ein neues Designmagazin auf dem deutschen Markt erschienen – vielleicht auch eins, das ich länger als drei Ausgaben lese. ... Mit »Design made in Germany« könnte sich das jedoch bald ändern, denn es erscheint zumindest in meinem bevorzugtem Medium – dem Internet.

Praktische Ressourcen zum Einstieg in Git zur Versionsverwaltung

Systeme zur Versionsverwaltung von Quellcode sind sehr praktisch, um die Entwicklung von Webprojekten nachvollziehen zu können und bei mehreren Entwicklern einen Überblick über die Änderungen zu behalten. Eine sehr weit verbreitete Software dafür ist Subversion, welche ich bisher auch ausschließlich verwendet habe.

Vor ein paar Wochen habe ich angefangen mich mit einer neuen Software für diese Aufgabe zu beschäftigen: Git. Git hat einen etwas anderen Ansatz als Subversion, was seine Vorteile hat, aber auch ein bisschen mehr Verständnis über die Funktionsweise erfordert, da der Workflow etwas komplexer sein kann. Denn bei Git läuft nicht alles über einen zentralen »Subversion-Server«, sondern dezentral und jede Repository läuft bei Git erst einmal eigenständig.
Die folgenden Links und Ressoucen haben mir dabei geholfen, mich in Git einzuarbeiten. Gerade die Cheatsheets sind sehr hilfreich, gerade zum Nachschlagen von Befehlen.

Typekit, eine neue Möglichkeit für mehr Schriftenauswahl im Webdesign

Wer außergewöhnliche Schriften im Webdesign verwenden möchte, hat ein Problem. Zum einen fehlt es an einer zuverlässigen technischen Lösung und auch das Thema der Schriftenlizenzierung ist bisher ungeklärt. Bisher gibt es zwar sIFR (was ich teilweise auch schon eingesetzt habe) oder andere Lösungen die sich JavaScript/Flash/Canvas bedienen, aber alle haben ihre Nachteile und sind nicht wirklich »rund«. Und der diese Scripte mit nicht expliziert freigegebenen Schriften verwendet, befindet sich in einer rechtlichen Grauzone.

Screenshot von der Oberfläche von Typekit

Mit Typekit wurde jetzt ein Dienst angekündigt, der alle diese Probleme lösen soll. Es sollen eine Reihe von Schriften angeboten werden, die über ein JavaScript in der Seite verwendet werden können. Die Schriftendateien werden dazu auf den Servern von Typekit bereitgestellt und – je nach Möglichkeit des Browsers – nativ über CSS eingebunden. So wie es aussieht, konvertiert Typekit die Schriften auch in EOT, womit diese auch im Internet Explorer zur Verfügung stehen. Also keine Krückenlösung mehr, sondern eine Möglichkeit die die Funktionen der Browser nutzt. Dies macht sich sowohl in der Geschwindigkeit, wie auch beim Handling (Rechtsklick, Kopieren von Text etc.) bemerkbar.

Die Tradition des Druckhandwerks

Sie zeigen sehr schön die Tradition und »alte Schule« des Druckhandwerks. Auch wenn der Bildschirm immer mehr den Druck ablösen wird, diese wunderschöne Tradition und filigrane Technik wird hoffentlich noch lange erhalten bleiben.

YAML Debug - Hilfreiches Analyse-Tool

Mit diesem lässt sich sehr schnell die semantische Struktur einer Webseite sichtbar machen und die Qualität des Codes überprüfen. ... YAML Debug stellt eine wunderbare Ergänzung zu Firebug da und kann unter Firefox (ab Version 3), Opera (ab Version 9) und allen Webkit-Browsern genutzt werden.

Sitemaps und warum man sie nicht braucht

Frau mit FernglasNach langer Zeit musste ich mich aufgrund eines Kundenwunsches für eine Website wieder mit dem Thema »Sitemap« auseinandersetzen. Sitemaps, das sind die Gebilde, die dem Anwender einen Überblick über die Struktur einer Website geben und als Navigationshilfe dienen sollen. Gerade bei einer komplexen Website wird gerne eine Sitemap verwendet, damit die mühsam ausgedachte und ausgefeilte Struktur dahinter auch deutlich wird. Zusätzlich wird eine Website gleich etwas für Suchmaschinen optimiert und die Linkdichte erhöht.

IconDock – Benutzerfreundlicher Warenkorb

Die Visualisierung eines Einkaufskorbes wurde bei IconDock sehr schön gelöst: Screenshot von der Bedienung des Warenkorbs Zusätzlich zu den üblichen »In den Warenkorb«-Button, wurde der Kontext des »Ich lege einen Artikel in meinen Einkaufskorb« aus dem Alltag sehr clever in den digitalen Einkaufsprozess übertragen. ... Gerade durch die »Spaß-Funktion« kauft sicherlich der eine oder andere Kunde auch etwas mehr, nur um die Funktion erleben zu können.

Starbucks Marktanalyse zum Herunterladen

Starbucks Titelbild

An dieser Stelle nun der Link zu der Unternehmens- und Marktanalyse über Starbucks und den Kaffee-Markt, die ich im Rahmen meiner Ausbildung geschrieben habe. Viel Spaß beim Lesen.

WiFi Scout: Laborbericht № 1

Die ersten zwei Iterationen bei der Entwicklung von WiFi Scout sind angeschlossen. Zeit also, für einen kleinen Zwischenbericht, Rückblick und Ausblick. In den zwei Iterationen wurde eine grundlegendes System entwickelt, welches jetzt um weitere Funktionen ergänzt und Details entwickelt werden. So dass nach dem aktuellen Stand, eine erste Version nach Abschluss der Iteration #3 auf die Tester losgelassen werden kann. Das ist leider wesentlich später als ich eigentlich geplant hatte, da ein wichtiger Standpunkt in der Entwicklung das möglichst frühzeitige Nutzerfeedback ist. Nicht nur der Entwicklungsstand von WiFi Scout, sondern vor allem unausweichliche Vorarbeiten am Server, verhindern eine frühzeitige Veröffentlichung außerhalb der Entwicklungsumgebung.

Rückblick

Wie ich in einem früheren Beitrag schon geschrieben habe, wurde das gesamte Projekt in einzelne, kleinere Teile zerlegt: den so genannten Iterationen. In der ersten Iteration (#0) war es das Ziel, ein erstes Interfacedesign und einen HTML-Mockup zu entwickeln. Zudem war die Einrichtung der Entwicklungsumgebung, sowie die Entwicklung der Funktionalität zum Anzeigen und Eintragen von Hotspots geplant. Dies habe ich in den eingeplanten 14 Tagen jedoch nicht mehr umsetzen können und diese Punkte relativ schnell aus der Planung wieder gestrichen. Am Ende der Iteration #0 gab es einen HTML-Dummy, der für die wichtigsten Seiten entwickelt wurde und die Basis für das weitere Projekt darstellte.

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